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Kirgisistan/Bischkek
„Kök Börü“ – Die Sportart mit langer Tradition in Kirgisistan

Am 19. November 2018 wurde der Film „Kök-Böru“ für die Stipendiaten der gemeinsamen Programme der Hanns-Seidel-Stiftung und der Akademie für öffentliche Verwaltung unter dem Präsidenten der Kirgisischen Republik gezeigt.

Auch einige der Hauptfiguren des Films wurden zu der Vorführung eingeladen: Einer davon war Herr Emil Esenaliev: Die positivste und komödiantischste Figur des Films, ein populärer Schauspieler, ein berühmter Showman. Der zweite war Herr Juman Mamakeev: Eine der Hauptfiguren des Films, kein professioneller Schauspieler. Aber er interessiert sich für dieses Reiterspiel und hatte das Ziel, im Film als Schauspieler dabei zu sein. Der dritte und letzte war letztendlich der Filmproduzent Nurbek Aybashov selbst. Kok-Boru ist ein altes, beliebtes Pferdesportspiel von Kirgisen, Kasachen, der Bewohner Altais und von anderen Völkern Asiens. „Kok-Boru“ ist der erste kirgisische Film, der sich diesem Sport und der Würdigung des nationalen kirgisischen Spiels widmet. Der Film wurde in landschaftlich schönen Orten Kirgisistans mit Beteiligung der besten Schauspieler des Landes gedreht. Das Budget des Films beträgt 30 Millionen KGZ. Neben der positiven Herausstellung dieses kirgisischen Nationalspiels wirft der Film Fragen nach der Haltung der Menschen gegenüber Tieren, über den Naturschutz, über die Folgen des fortschreitenden Landverkaufs an Investoren und der menschlichen Gier nach Geld und Reichtum auf. Kurzum er spiegelt das Leben der kirgisischen Menschen wieder. Außerdem ist wichtig zu erwähnen, dass es der erste Film über Sport im kirgisischen Kino überhaupt ist. Das Publikum war von dem Film sehr beeindruckt. Als Zeichen der Dankbarkeit applaudierte es lange Zeit am Ende des Films. Außerdem konnten die Zuschauer den Gästen Fragen stellen und ihre Eindrücke mit den anderen Anwesenden teilen.