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Kirgisistan / Bischkek
Erörterung von Migrationsfragen bei einer Diskussionsrunde

Am 12. April 2022 fand in der Stadt Bischkek eine Diskussionsrunde zum Thema der Migration in Zentralasien und in Russland statt. Die Probleme der Migration bleiben auf der ganzen Welt aktuell, da die Covid-19-Pandemie, die postpandemische Periode und auch die jüngsten globalen Entwicklungen sogar noch ihren Anstieg bewirken.

Bei einer durch die Vertretung der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) für Zentralasien organisierten Diskussionsrunde wurden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie der jüngsten Ereignisse (in dem postsowjetischen Raum) auf die Ausgestaltung der Migrationspolitik in Zentralasien und in der Russischen Föderation erörtert. Zu dieser Veranstaltung wurden die Abgeordneten des kirgisischen Parlaments, die Vertreter der kirgisischen Ministerien, Staatsbehörden und der Stadtverwaltung Bischkek, sowie Wissenschaftler und weitere Fachexperten eingeladen.

Der Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) für Zentralasien, Herr Dr. Max Georg Meier, hat die Teilnehmer des sogenannten Business-Iftars (moslemisches Fastenbrechen nach Sonnenuntergang) warm begrüßt und den Kirgisen zum Beginn des heiligen muslimischen Ramadan-Fastenmonats herzlich gratuliert. In seiner Rede wünschte er Harmonie, Wohlstand und Frieden für jede Familie. 

Die kirgisische Expertin für Migrationsfragen, Frau Tatjana Slobina, hat den Teilnehmern eine Präsentation  mit dem Titel „Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, sowie der jüngsten Ereignisse (in dem postsowjetischen Raum) auf die Ausgestaltung der Migrationspolitik in Zentralasien und in der Russischen Föderation“ und die Forschungsergebnisse in diesem Bereich vorgestellt.

Frau Tatjana Slobina teilte mit, dass im Herbst 2021 unter Mitwirkung der Vertretung der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) für Zentralasien die Arbeit zur Herausgabe der ersten Auflage der Reihe des „Migrations-Jahrbuches Zentralasien“ abgeschlossen und dieses der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte.  

Das Ziel dieser Forschung bestand gemäß Frau Slobina darin, die zentralasiatischen Regierungen bei dem Schutz und der Förderung der Rechte von arbeitenden Migranten (Gastarbeitern) während der fortbestehenden Pandemie und deren diesbezüglichen Entscheidungen zu unterstützen.