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Kirgisistan
2. Teil der 72stündigen Fortbildungsmaßnahme für Bürgermeister aus kirgisischen Gemeinden und Gemeinderatsmitglieder

Vom 27. bis 29. Juli 2018 wurde in der Akademie für öffentliche Verwaltung unter dem Präsidenten der Kirgisischen Republik der 2. Teil der jährlichen Fortbildungsmaßnahme der der kirgisischen Agentur für den öffentlichen Dienst, der kirgisischen Agentur für kommunale Selbstverwaltung und der Hanns-Seidel-Stiftung mit der Unterstützung der kirgisischen Verwaltungsakademie für Bürgermeister von kirgisischen Gemeinden und Gemeinderatsmitglieder zu den Themenbereichen „Sachbearbeitung in der Gemeindeverwaltung“, „Staatliche Einkäufe und die praktische Arbeit an dem zugehörigen staatlichen Portal“ und „Haushaltsgesetzgebung in Gemeinden“ durchgeführt.

Vertieft in das Haushaltsthema

Der Inhalt des Kurses orientierte sich  nicht nur an der Theorie der behandelten Themen, sondern auch an den praktischen Bedürfnissen der Kursteilnehmer. Für die Durchführung des 2. Teils der Fortbildungsmaßnahme wurden meist Experten aus der Praxis eingeladen. So hatte die Zielgruppe der Fortbildung  zum Beispiel die Gelegenheit, direkt vom Entwickler des staatlichen Einkaufs-Portals, Herrn Ulan Ozumbekov, im Rahmen von praktischen Übungen  im PC-Raum der Akademie dieses Thema detailliert kennenzulernen und einzuüben.  Leider gibt es in weit entfernten Regionen von Kirgisistan immer noch Probleme beim Zugang zu PCs - auch für Gemeindebürgermeister und Gemeinderatsmitglieder. Eine Beherrschung des staatlichen Einkaufs-Portals ist hier deshalb äußerst schwierig. Die anschließende Fortbildung zum Thema gemeindlicher Haushalt wurde von Herrn Asylbek Tschekirov, einem sehr erfahrenen Experten im Bereich Haushaltslegung und -durchführung für Gemeinden, und dem führenden Spezialisten des kirgisischen Finanzministeriums in diesem Fachbereich, Herrn Marat Dodonov, bestritten. Laut den Ergebnissen des internen Monitoring wurde dieser 2. Teil der Fortbildungsmaßnahme sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 66 Teilnehmern des 1. Kursteils konnten an dem nachfolgenden 2. Teil nur noch 25 Vertreter teilnehmen. Diese Situation entstand dadurch, dass für die nächste Kursstufe nur die Teilnehmer eingeladen werden, von denen die gestellten Hausaufgaben rechtzeitig und richtig erfüllt werden (Thema: Qualitätssicherung).