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HSS-Alumni in Zentralasien

Alle Stipendiaten der HSS werden nach dem erfolgreichen Abschluss eines von der Stiftung unterstützten Masterprogramms zu HSS-Alumni. Informationen über sie werden in einer zentralen Stipendiaten-Datenbank erfasst. Die Datenbank ermöglicht eine regelmäßige Kontaktpflege mit den HSS-Alumni. Sie bietet jeder Zeit die Grundlage für interne Berichterstattung und analytisch wissenschaftliche Auswertung der HSS-Projektarbeit in dem Projektland.  

Die HSS setzt verschiedene Nachbetreuungsinstrumente ein, um ihre Alumni weiter zu qualifizieren:

  • Es werden Seminare, Vorträge und praktische Exkursionen im Rahmen regionaler und landesweiter Altstipendiatentreffen organisiert. Die Seminare werden in der Regel zur weiteren Entwicklung beruflicher und sozialer Kompetenzen durchgeführt. Die Vorträge ermöglichen es den Alumni, Hintergrundinformationen zu ausgewählten aktuellen Thema zu erwerben und sich anschließend darüber auszutauschen. Während praktischer Exkursionen werden Verwaltungen, staatliche/kommunale Einrichtungen und private Unternehmen besichtigt;
  • Den HSS-Alumni werden neue Veröffentlichungen der Stiftung zu aktuellen Problemen der lokalen Selbstverwaltung, der öffentlichen Verwaltung in Zentralasien und des Managements im Allgemeinen zur Verfügung gestellt. Regelmäßig werden ihnen Trainings- und Arbeitsmaterialien per E-Mail verschickt, die sie in ihrer Arbeit verwenden können;
  • Die HSS-Alumni können finanzielle Unterstützung für die Durchführung eintägiger Kleinstbildungsmaßnahmen vor Ort beantragen. Die Unterstützung bedeutet nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch die Beratung bei der Erstellung der Programme der Bildungsmaßnahmen und die Zurverfügungstellung von Veröffentlichungen, die von der HSS in Zentralasien gedruckt worden sind;
  • Die Leistung der besten Absolventen der HSS-Masterprogramme und der in ihrer Arbeit preisgekrönten oder eine herausragende berufliche Karriere aufweisenden HSS-Alumni wird durch kurzfristige Fortbildungsmaßnahmen in Bayern honoriert.

Ziele von Nachbetreuungsmaßnahmen:

  • Möglichkeit für die Stipendiaten und Alumni der HSS, sich weiterzubilden (Weiterbildungsmaßnahmen mit Bezug zur aktuellen bzw. in Aussicht stehenden beruflichen Tätigkeit von Alumni und von aktiven Stipendiaten der HSS im Sinne der FR);
  • Gelegenheit für die Stipendiaten und Alumni, sich als aktive Staatsbürger bei Fragen der Gesellschaft und der Politik, aber auch lokalen Themen mit ihrer Meinung einzubringen und eventuell anschließend bei der Lösung von Problemen (vor allem lokale) mitzuarbeiten;
  • Gelegenheit für die Alumni, andere Absolventen der HSS kennenzulernen und sich beruflich auszutauschen;
  • Entstehung eines Netzwerks zum beruflichen Erfahrungsaustausch zwischen den Alumni;
  • Leistung von Stipendiaten-Beiträgen im sozialen Bereich (z. B.: Besuch von Waisenhäusern verbunden mit Schenkungen);
  • Landesweite Vernetzung der Zentralasienvertretung der HSS mit den öffentlichen und kommunalen Institutionen (dabei Darstellung der Arbeit der HSS, Werbung für die laufenden Bildungsprogramme der Stiftung, berufliche Karriereförderung der HSS-Alumni: Deren Vorstellung bei wichtigen Funktionsträgern wie Bürgermeistern, Landräten und Gouverneuren).

Derzeit (3.11.2017) zählen:

  • 103 Absolventen der kasachischen Verwaltungsakademie zur Gruppe der HSS-Altstipendiaten in der Republik Kasachstan;
  • 1.640 Absolventen der kirgisischen Verwaltungsakademie zur Gruppe der HSS-Altstipendiaten in der Kirgisischen Republik;
  • 417 Absolventen des tadschikischen Verwaltungsinstituts zur Gruppe der HSS-Altstipendiaten in der Republik Tadschikistan.