Kirgisistan/Karakol
Regionales Treffen in Karakol von Absolventinnen und Absolventen der gemeinsamen Programme der Akademie und der Stiftung
An der Veranstaltung nahmen der Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Zentralasien, Constantin Blaschke, eine Vertreterin der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Kirgisischen Republik, der Vorsitzende des Stadtrates von Karakol sowie der Sprecher und die Vorsitzenden der regionalen Gruppen des Jahres 2026 und Alumni aus der Region Issyk-Kul teil.
Im Mittelpunkt standen Fragestellungen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen der Region, der nachhaltigen Nutzung von Trinkwasser sowie ökologische Herausforderungen und praktische Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Entwicklung des Tourismus.
Der Seminarteil thematisierte die Einführung moderner Technologien zur Abwasserbehandlung in den Gemeinden um den Issyk-Kul-See und auch dem Rückgang der Gletscher, einschließlich den Auswirkungen auf die langfristige Wasserverfügbarkeit in der Region. Der Besuch eines kommunalen Unternehmens zur Trinkwasserversorgung, das von der Stadtverwaltung von Karakol organisiert wurde, beinhaltete die Demonstration moderner Technologien zur Wasserfiltration und neu errichtete Anlagen zur Wasseraufbereitung.
Die Bedeutung eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen war genauso unumstritten wie das Bestreben die Zusammenarbeit zwischen Alumni, lokalen Behörden und der Fachexperten, einscchlich der Zivilgesellschaft, zu stärken, um umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen zu fördern. Besonderes Augenmerk wurde auf die Unterstützung von Initiativen zur Einführung moderner Abwasserreinigungssysteme sowie auf die Stärkung der ökologischen Verantwortung im Tourismussektor der Region Issyk-Kul gelegt. Eine offenen Diskussionsrunde, in der weitere Ansätze für eine nachhaltige Wasser- und Tourismuspolitik in der Region erörtert wurden, rundete das Alumnitreffen ab.