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Taschkent, Usbekistan
Die internationale Konferenz „Neue Trends in der staatlichen Politik und Verwaltung“ stärkt den Dialog über die Reform der staatlichen Verwaltung

Am 12. Februar 2026 veranstaltete die Akademie für Staatspolitik und Verwaltung beim Präsidenten der Republik Usbekistan in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in Taschkent die internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Neue Trends in der Staatspolitik und Verwaltung“.

Die Veranstaltung brachte mehr als 120 Wissenschaftler, Experten und Praktiker aus über zehn Ländern zusammen, darunter Deutschland, die USA, Südkorea, Ägypten und Länder Zentralasiens, um aktuelle Ansätze in den Bereichen Staatsführung, digitale Transformation und institutionelle Entwicklung zu diskutieren.

Rektor der Akademie Herr Jasur Salikhov betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die moderne Staatsverwaltung zunehmend auf analytisches Potenzial und digitale Kompetenzen setze. Er wies darauf hin, dass die Konferenz in engem Zusammenhang mit dem Reformprogramm des Präsidenten der Republik Usbekistan Herrn Shavkat Mirziyoyev stehe, das auf die Modernisierung des öffentlichen Dienstes und den Aufbau einer effizienten, bürgerorientierten Verwaltung abziele. Hochrangige Regierungsvertreter und internationale Partner hielten ebenfalls Reden zur Eröffnung der Konferenz und betonten die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Förderung der Reform des öffentlichen Sektors.

Regionaldirektor für Zentralasien der Hanns-Seidel-Stiftung Herr Сonstantin Blaschke betonte, dass die Digitalisierung, datengestützte Entscheidungsfindung und steigende Erwartungen der Bürger die Form der Regierungsführung verändern. Diese Trends stellen sowohl Herausforderungen als auch Chancen für eine effektivere und integrativere staatliche Politik dar. Er bekräftigte das Engagement der Stiftung für die Unterstützung nachhaltiger Reformen im Bereich der Regierungsführung durch die Stärkung von Institutionen, die Entwicklung von Humankapital und die Förderung eines dauernden regionalen und internationalen Dialogs.

Prorektor der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Republik Tadschikistan Herr Somon Ismatzoda hält einen Vortrag über aktuelle Trends in der öffentlichen Verwaltung auf der Plenarsitzung der Konferenz.

Prorektor der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Republik Tadschikistan Herr Somon Ismatzoda hält einen Vortrag über aktuelle Trends in der öffentlichen Verwaltung auf der Plenarsitzung der Konferenz.

Das Konferenzprogramm umfasste eine Plenarsitzung und vier thematische Sektionen, die sich mit globalen Trends, digitaler Transformation und innovativen Verwaltungsmodellen, der Einbindung der Zivilgesellschaft und datengestützten Entscheidungen befassten, darunter auch Diskussionen über künstliche Intelligenz und Big Data. Internationale Experten tauschten ihre Ansichten zur Entwicklung der Humanressourcen in der öffentlichen Verwaltung, zur diplomatischen Zusammenarbeit und zu modernen Ansätzen für die Analyse von Politik und politischen Entscheidungen aus.

Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, Institutionen zu schaffen, die sich an globale und regionale Herausforderungen anpassen können, qualifizierte Beamte auszubilden und technologische Lösungen einzuführen, um die Transparenz, Rechenschaftspflicht und Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Die Integration innovativer Lösungen und Analyseinstrumente ist von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Verwaltungssysteme und die Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit.

Die Konferenz bot eine wertvolle Plattform für den Meinungsaustausch zwischen akademischen Einrichtungen, Politikern und Praktikern und förderte die regionale Zusammenarbeit und den Dialog über eine effektive und inklusive Regierungsführung in Usbekistan und ganz Zentralasien.

Disclaimer

Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSF) unterhält eine enge Partnerschaft mit der Akademie für Staats- und Politikwissenschaften beim Präsidenten der Republik Usbekistan, unter anderem im Bereich der Entwicklung und Umsetzung ihrer Hokim-Schule. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, eine gute Regierungsführung zu fördern und die Kapazitäten der derzeitigen und zukünftigen Führungskräfte im öffentlichen Sektor zu stärken. Die Unterstützung gemeinsamer Ausbildungsprogramme, des Austauschs von Experten und des institutionellen Dialogs durch die Stiftung spiegelt ihr umfassendes Engagement für eine effiziente, transparente und rechenschaftspflichtige Regierungsführung in Usbekistan und ganz Zentralasien wider.